Daniel Studer

Contact

Projects

Friedli-Studer-Ulrich

Gabriela Friedli (p)
Daniel Studer (b)
Dieter Ulrich(dr)

music:
come lately, Gabriela Friedli, 11:38
started, Daniel Studer, 4:25
out of nothing, Gabriela Freidli, 4:24

infos:
download deutsch (pdf)

photos for press:
photo 1 (jpg)

videos:

"Come Lately" Live at Maiers, Zurich, 2011: Video starten

"Interludio" Live at Maiers, Zurich, 2011: Video starten

press:

Aus der Zukunft des Jazz
Intensiv geht es hier zu. Gemütlich wird es nicht. Zunächst glaubt man, eine sperrige Exposition zu hören, die in gemächlichere, sprich swingende Gefilde führt. Aber so ist es nicht. Es bleibt bei den Zumutungen der ersten Takte. Nicht die Musik lenkt ein. Der Zuhörer muss es tun. Aber er lässt sich gewinnen. Verwundert bricht er auf. Etwas passiert mit ihm. Noch kann er nicht genau sagen, was es ist. Aber er lässt sich mitnehmen. Und er bereut es nicht. Takt für Takt erschliesst sich ihm ein neues Land. Unvermittelt befindet er sich in einer Wunderwelt von unerhörten Klängen.
Klavier, Bass und Schlagzeug ertönen mit- und gegeneinander, sprechen, streiten, zögern, finden zusammen. Dem Hörer geht es wie einem Schwimmer im kühlen Bergsee: Erst will er nicht hinein, dann ist er selig und will gar nicht mehr heraus.…
Leicht und eingängig ist diese Musik nicht. Sie fordert den Ausübenden wie den Zuhörenden einiges ab. Aber durch welche intellektuelle und emotionale Präsenz werden wir belohnt! Gabriela Friedli am Klavier, Daniel Studer am Bass und Dieter Ulrich am Schlagzeug spielen einen Trio-Jazz, der beweist, dass in der Tradition eines Bill Evans und Keith Jarrett noch längst nicht alles gesagt wurde.
Fünf der acht Kompositionen stammen von der Pianistin, drei vom Bassisten. Sie sind komplex und wurden entsprechend akribisch notiert. Hier geht es nicht um Themen, die locker angespielt und dann ad libitum variiert werden. Die Textur ist ungemein dicht, die Konzentration lässt keinen Augenblick nach. Das ist das Irritierende, aber auch das Beglückende an diesen Aufnahmen.
Sie haben eine recht lange Geschichte. Bereits 2010 wurden sie eingespielt, an lediglich zwei Tagen, in den Hard-Studios Winterthur. Doch dann begann die komplizierte Nachbearbeitung unter der Ägide des Tonmeisters Ron Kurz. Es dauerte, bis der Klang austariert war. Doch das Warten hat sich gelohnt. «Started» ist auch klangtechnisch ein Erlebnis. Vor allem aber ist die Musik intensiv und innovativ – und gleichzeitig von befreiendem Humor. Dass es bei aller Ekstase und Konzentration nicht gar zu feierlich zugeht, zeigen schon die Titel der Stücke.…

Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 2013
download (pdf)

Jazzpodium, 2013, Klaus Hübner, Interview mit Gabriela Friedli:
download (pdf)

cd/ cd reviews:

see CD started

© Daniel Studer 2013. All rights reserved.